Ich bin eine Macherin. Das sieht ungefähr so aus:

Gestern gegen 17 Uhr auf dem Weg nach Hause, auf dem Mittleren Ring. Meine Gedanken sind auf die Vorweihnachtszeit gerichtet, was möchte ich gerne kochen, wen möchte ich gerne an den „staden Tagen“ sehen, um mich haben, mit wem meine Zeit verbringen. Ein Gefühl von stiller Vorfreude macht sich in mir breit, als ich es mir in Gedanken ausmale. Und dann, plötzlich, ein anderer Gedanke, der voll einschlägt: nicht allen Menschen ist ein Leben geschenkt, das aus guten Dingen, Freunden, Gesundheit, Wohlstand usw besteht. Es gibt in München Eltern, die ihren Kindern zum Schulanfang nicht einmal eine Schultüte schenken können, weil das Geld dafür nicht da ist. Wieder andere haben mit ihrer Gesundheit Probleme, von Beginn ihres Lebens vielleicht oder später diagnostiziert. Es krächzt an vielen Ecken und Enden. Und auf einmal bildete sich in mir der Wunsch, dieses Weihnachten auch an andere Menschen zu denken. Sofort war mir klar, ich tue es! Ein Freund von mir, mit dem ich sowieso verabredet war, klingelte kurz darauf. Ich öffnete ihm und sagte: „wir gehen jetzt zusammen rüber in die Riem-Arcaden, und du machst ein Video von mir; ich will Menschen zu einer Spende aufrufen und pro verkauftem Gesundheitsprodukt (ein 9-tägiges Reinigungsprogramm und eines das die Energiespeicher wieder voll macht) – 5 € bzw 10 € an das Dr. Haunersche KInderkrankenhaus spenden.“ Er sagte nur: „Ja, machen wir!“

Gesagt, getan. Ich mache das immer so. Mein Leben funktioniert sehr gut so 🙂